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Wortschatz A2–B2 Funktioniert offline 300+ Einträge

Numerus-Klassifizierer

Du tippst ein deutsches Nomen ein. Das Werkzeug ordnet es einem der 7 Pluraltypen zu – mit Suffix-Visualisierung, Konfidenz-Score und Begründung. Keine Eselsbrücken, sondern Mustererkennung für die sieben Standardklassen der deutschen Pluralbildung.

Singular-Nomen ohne Artikel. Großschreibung wird automatisch korrigiert.

Probier mal:

Optional: Pluralform

Wenn du die Pluralform kennst, prüft das Werkzeug seine Vorhersage automatisch und erhöht die Konfidenz.

Ergebnis

Tippe ein Nomen — das Ergebnis erscheint hier.

Die 7 Pluraltypen im Überblick

Was dieses Werkzeug löst

Standard-Übungen geben dir eine Karteikarte: die Tische, die Kinder, die Frauen — und du sollst sie dir merken. Unser Klassifizierer zeigt, zu welcher von 7 Pluralklassen ein Nomen gehört:

  • der Tisch → die Tische (Typ 1: nur -e)
  • der Stuhl → die Stühle (Typ 2: -e + Umlaut)
  • das Kind → die Kinder (Typ 3: -er + Umlaut)
  • die Frau → die Frauen (Typ 4: -en/-n, feminin)

Du lernst nicht das einzelne Wort, sondern das Erkennungsmuster. Wenn du das nächste unbekannte Nomen siehst, kannst du selbst schlussfolgern:

  • Endet auf -ung/-heit → Typ 4, die, fast immer
  • Endet auf -chen/-lein → Typ 6, das, immer
  • Endet auf -o/-y → Typ 5, häufig Lehnwort-Plural -s

So benutzt du es

  1. Tippe ein einzelnes Nomen im Singular in das Eingabefeld. Beispiel: Lehrer.
  2. Optional: Trage die Pluralform ein, falls du sie kennst. Das Werkzeug prüft seine Vorhersage und zeigt dir, ob sie konsistent ist – oder korrigiert sie.
  3. Lies das Ergebnis: Pluraltyp (1–7), Artikel, Suffix-Muster mit Visualisierung. Wenn dort z.B. „-(e): + e" steht, prägst du dir die Regel ein, nicht das einzelne Wort.
  4. Wenn das Werkzeug „unsicher" anzeigt: bei Wörtern ohne klare Suffix-Heuristik ist die Vorhersage mit niedriger Konfidenz versehen – schlage im Wörterbuch nach.

Wie du die Konfidenz liest

≥ 90 %

Sehr sicher

Wörterbuch-Eintrag oder starke Suffix-Regel (z.B. -chen/-ung).

70–89 %

Wahrscheinlich

Suffix-Heuristik, aber das Wort folgt eventuell nicht eindeutig (z.B. der See).

< 70 %

Unsicher

Mehrere Regeln passen, oder das Wort folgt keinem klaren Muster (z.B. sehr seltene Lehnwörter).

Was dieses Werkzeug nicht kann

Häufige Fragen

›Warum sind es genau 7 Pluraltypen – nicht mehr, nicht weniger?

In Schulbüchern werden häufig 5 Klassen gelehrt, in der Duden-Grammatik spricht man von 9–11 Klassen, je nach Feinheit. Wir haben auf 7 didaktische Haupttypen reduziert: -(e), -e + Umlaut, -er + Umlaut, -en/-n, -s, = (unverändert) und -(e)n (Neutra-Spezial). Diese Auswahl deckt >95 % aller deutschen Nomen ab und ist gleichzeitig lernfreundlich.

›Was mache ich, wenn das Werkzeug „unsicher" sagt?

Drei Optionen: (1) Pluralform eintragen — das hebt die Konfidenz meist deutlich, wenn das Werkzeug die Pluralform mit der Suffix-Regel abgleichen kann. (2) Im DWDS oder Duden nachschlagen. (3) Wenn du es im Text liest, den Kontext prüfen: Der umgebende Artikel gibt den richtigen Aufschluss.

›Funktioniert es auch für Lehnwörter?

Ja – in Typ 5 (-s) sind die gängigsten Lehnwörter erfasst (das Auto, der Computer, das Handy). Aber englische Lehnwörter ohne etablierte deutsche Konvention (der/das E-Mail) folgen teils mehreren konkurrierenden Pluralen. In solchen Fällen ist die Konfidenz bewusst niedrig angesetzt.

›Sind diese Typen offiziell?

Sie basieren auf der Duden-Grammatik (9. Auflage), den IDS Mannheim-Daten und vereinfachten Schulgrammatiken. Sie sind keine „inoffiziellen Tricks", sondern die Standardregeln, die deutsche Muttersprachler unbewusst anwenden — nur sichtbar gemacht.

›Warum ist „die Mutter → die Mütter" Typ 4, nicht Typ 2?

Wir ordnen Mutter, Tochter, Hand bewusst Typ 4 zu, weil das morphologische Hauptmerkmal der femininen Plural-Klasse die -en/-n-Endung ist — der Umlaut ist sekundär. So bleibt die Regel „Feminina bekommen -(e)n" sauber sichtbar.

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